Yves Wiemann

Rechtsanwalt Yves Wiemann

Fachanwalt für Strafrecht

Über mich

  • 1976 in Berlin geboren
  • 1995 Abitur in Berlin
  • Ab 1997 Beginn des Studiums der Rechtswissenschaft
  • 2002-2004 Honorardozent im Schwerpunkt Strafrecht und Zivilrecht
  • juristisches Repetitorium hemmer München/ Berlin/ Potsdam
  • seit 2007 Rechtsanwalt, Schwerpunkt Strafrecht
  • seit 2012 Fachanwalt für Strafrecht

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Notrufnummer +49(151) 74 10 51 92+49(151) 74 10 51 92

Philosophie und Vertrauen!

Für mich als Rechtsanwalt und Strafverteidiger ist die Ausübung meiner Tätigkeit weit mehr als nur ein Beruf, es ist vielmehr eine Berufung. Die Interessenvertretung kann auf vielerlei Wegen erfolgreich geführt werden. Dies gilt unabhängig vom Rechtsgebiet des übernommenen Mandates, so sind die Unterschiede zwischen der Strategie der Verteidigung im Strafrecht nicht per se anders als die im Medizinrecht. Ganz im Gegenteil:

Das Schnittmengenpotential beider Rechtsgebiete ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Regelungsentwurfs eines § 299a StGB zur „Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen“ von enormer Bedeutung.

Der Gesetzesentwurf betrifft ebenfalls freiberuflich tätige Ärzte, die keine Zulassung zur Behandlung gesetzlich versicherter Patienten haben und demnach keine Leistungserbringer im Sinne des SGB V darstellen. Der Gesetzesentwurf geht sogar soweit, dass § 299a StGB in den Katalog des § 100a StPO mit aufgenommen werden soll, so dass die Überwachung einer Telekommunikation ermöglicht wäre. Damit befinde sich der Arzt in rechtlich qualifizierter Gesellschaft zusammen mit Personen, die unter Mord- oder Raubverdacht stehen – Eine, wie ich finde, eher zu vermeidende Gleichstellung.

Der unterschiedliche Erfolg einiger Verteidigungen, trotz ähnlicher Sachverhalte, kann vielmehr in der Qualität der Verteidigung zu sehen sein: Nur ein rechtskundiger Verteidiger ist in der Lage, rechtsstaatlichen Missbrauch in der Rechtsanwendung innerhalb der jeweiligen Fachgebiete – beispielsweise im Bereich der Arztstrafrechts und/oder Medizinrechts – gewinnbringend für den Mandanten zu werten.

Vermehrt ist in der Rechtsprechung bereits in den letzten Jahren das Bestreben zu beobachten, dem Verteidiger Mitwirkungspflichten innerhalb des staatlichen Strafprozesses aufzuerlegen. Im Zusammenhang mit diesen Mitwirkungspflichten des Verteidigers stehen auch die in der Rechtsprechung verschärften Rügepflichten zur Erhaltung von Beweisverwertungsverboten. Hervorzuheben für diese Entwicklung sei insbesondere die Widerspruchslösung in BGHSt 38, 214 ff und BGHSt 42,15,22 genannt.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass derjenige, der sich unter Berufung auf Verteidigungsrechte gegen vermeintlich unverwertbare Beweismittel wenden will, angehalten ist, die für sich in Anspruch genommenen Rechte bis zu einem bestimmten prozessualen Zeitpunkt geltend zu machen, § 257 Absatz 2 StPO.

Das Kennenmüssen der Strafprozessordnung und des Strafgesetzbuches einerseits ist lediglich Voraussetzungen für den Schritt zu einer erfolgreichen Verteidigung. Nur die richtige Anwendung der prozessualen Rechte und des materiellen Strafrechts innerhalb eines strikt vorgegeben Zeitfensters schafft eine optimale Strafverteidigung.

In einzelnen, speziellen themenübergreifenden Rechtsgebieten wie insbesondere dem Medizinrecht ist es von herausragender Bedeutung, Vorkenntnisse und Erfahrungswerte mitzubringen. Daher habe ich mich, losgelöst von einem knappen Jahrzehnt der Strafverteidigung im Bereich des Medizinrechts, in den letzten Jahren fortgebildet und zusätzlich spezialisiert.

Getreu dem Motto: „Am Anfang einer jeden guten Interessensvertretung und Strafverteidigung steht die Beratung mit dem Mandanten.

Nur durch fachliche Qualität, Vertrauen und praktische Erfahrung kann eine optimale Interessenvertretung gelingen. Als Fachanwalt für Strafrecht mit dem weiteren Schwerpunkt des Medizinrechts mit jahrelanger Berufserfahrung nehme ich Ihre Rechte war und werde mit Ihnen gemeinsam die Ziele erreichen.