OLG München: Kein Schadenersatz für Kind mit Down-Syndrom

Erst nach der Geburt wird bei einem Mädchen Trisomie 21 festgestellt. Die Eltern fordern von einem pränataldiagnostischen Zentrum vor Gericht Schadenersatz und Unterhalt. Das Oberlandesgericht München hat nun die Klage abgewiesen. In zweiter Instanz hatte das Paar mindestens 10.000 € Schmerzensgeld verlangt, sowie Unterhalt für die behinderte Tochter. Sie hatten den Frauenärzten vorgeworfen, das Down-Syndrom und den Herzfehler ihres Kindes bei der pränatalen Untersuchung nicht erkannt zu haben. [weiterlesen …]